Nachsorgeprogramme - Wie geht es nach der Reha weiter?

Eine Rehabilitation soll langfristige Wirkung haben: Mit unserer Begleitung werden Patienten dauerhaft fit für den Alltag, ihr Lebensumfeld und den Arbeitsprozess. Im Anschluss an die Rehabilitation machen dies die Nachsorgeprogramme der Deutschen Rentenversicherung und zahlreiche präventive Sportangebote möglich. 

 

Nachsorgeprogramme in den ZAR

In unserem Zentrum können Sie alle Nachsorgeprogramme (beispielsweise IRENA) der Deutschen Rentenversicherung bei orthopädischen, muskuloskeletalen sowie neurologischen Erkrankungen durchführen. Versicherte haben damit im Anschluss an ihre Rehabilitation - gleich ob diese stationär oder ambulant erfolgte - die Möglichkeit zur Teilnahme an rund 24 weiteren Terminen bei orthopädischem Krankheitsbild. Auch in der Psychosomatik bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Nachsorge:
 

Psychosomatische Rehanachsorge

Nach Abschluss einer ambulanten oder stationären psychosomatischen Rehabilitation und beim Übergang in den beruflichen und familiären Alltag kann die Unterstützung einer begleitenden Nachsorge sehr hilfreich sein. Sie können so unter Anleitung und Begleitung Ihre Therapieerfolge weiter vertiefen und stabilisieren.  

Im ZAR Oberhausen bieten wir Ihnen eine Nachsorge in Form von Gruppen- und vereinzelt Einzelgesprächen an. Der Schwerpunkt liegt auf wöchentlichen Gruppentreffen. Über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten können insgesamt 25 Gruppensitzungen berufsbegleitend in den Abendstunden wahrgenommen werden. Dieses Angebot muss innerhalb von vier Wochen nach Beendigung der vorangegangenen ganztägigen Rehabilitation in Anspruch genommen werden.

Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer prägen die Inhalte der Gruppensitzungen. Dabei kann die Erfahrung gegenseitiger Unterstützung in der Gruppe gemacht werden. Neben der Vermittlung von Wissen über psychosomatische Erkrankungen beschäftigen wir uns mit der Erprobung von Techniken zur Stressbewältigung, mit der Förderung der Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion und der Stärkung des Selbstsicherheits- und Selbstwerterlebens.